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WoW Forever: ein Gnom landete in einer Horde-Gilde

Im Brachland unterschrieb er die Gildenurkunde eines Untoten, kurz darauf sprach er im Gildenchat einer Horde-Gilde, die niemanden einladen konnte.

WoW ForeverVeröffentlicht am Bisher ein einzelner Bericht, von Blizzard nicht bestätigt

Ein einzelner hölzerner Türrahmen in offenem Grasland, schwarz vor blassem Staubdunst.

Ein Gnom auf der Forever-Beta ist in einer Horde-Gilde gelandet. Auf dem Weg durchs Brachland, was für einen Gnom schon ein fragwürdiger Ort ist, drückte ihm ein zufällig vorbeikommender Untoter eine Gildenurkunde in die Hand, und er unterschrieb, ohne lange nachzudenken. Kurz darauf war die Urkunde vollständig unterschrieben, die Gilde war gegründet, und er war darin.

Danach ging mehr, als hätte gehen dürfen. Er konnte sich mit den anderen Mitgliedern im Gildenchat unterhalten, und er bekam das Recht, Leute einzuladen. Dort war dann Schluss: jede Einladung, die er versuchte, an Charaktere der Allianz wie der Horde, kam mit der Meldung zurück, dass sich kein Charakter der gegnerischen Fraktion einladen lässt.

Das Spiel führt ihn also auf der falschen Seite der Grenze, merkt es an einer Stelle, übersieht es aber an einer anderen. Gildenurkunden sind der alte Weg, eine Gilde zu gründen — Papier kaufen, Unterschriften sammeln, abgeben —, und nichts in diesem Ablauf scheint zu prüfen, zu welcher Fraktion eine Unterschrift gehört.

Er hat einen Fehlerbericht geschickt, und damit ist die Sache vernünftig zu Ende gebracht. Es ist der Bericht eines einzelnen Spielers aus der Beta, von Blizzard gibt es dazu nichts, und die Chancen, dass fraktionsübergreifende Gilden in einem Spiel überdauern, das auf getrennten Fraktionen aufbaut, stehen schlecht.