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WoW Forever: Verborgene Itemwerte, anfangs kein Dungeonkompendium
Laut einem Blizzard-Designer verbirgt WoW Forever die Werte jedes Gegenstands, bis er auf deinem Server droppt, und anfangs gibt es kein Dungeonkompendium.

Laut Senior Game Designer Josh Greenfield verbirgt Blizzard in WoW Forever die Werte sämtlicher Gegenstände. Das sagte er in einem BlizzCon-Interview, das am 15. September erschienen ist. Seinen Worten nach siehst du die Werte eines Gegenstands erst, wenn er bei dir oder bei jemandem auf deinem Server droppt. Deshalb, so Greenfield, werde niemand ins erste Raid-Tier starten, der seine Best-in-Slot-Liste schon kennt, also die Liste mit dem besten Gegenstand für jeden Ausrüstungsplatz.
Für die erste Woche erwartet Greenfield ein wildes Durcheinander, bei dem Spieler Gegenstände einsammeln und die Details nach und nach auf Fanseiten landen. Er sagte, das werde die frühe Meta stark verändern, also die Builds und die Ausrüstungswahl, auf die sich die meisten Spieler festlegen und die sie voneinander abschauen. Spieler würden zwar weiterhin Dinge entdecken, Guides schreiben und Best-in-Slot-Listen erstellen, meinte er, doch er glaube, dass Blizzard fest entschlossen sei, das auch künftig immer wieder aufzumischen. Forever sei kein Spiel ohne Änderungen, sagte er: Blizzard werde Klassen und alle möglichen anderen Dinge anpassen, auch die Inhalte selbst.
Greenfield sagte, Spieler würden erst beim ersten Betreten eines Schlachtzugs erfahren, gegen welche Bosse sie dort kämpfen, und zumindest anfangs werde es kein Dungeonkompendium geben, das ihnen sagt, was zu tun ist. Im modernen WoW ist das Dungeonkompendium der Ingame-Leitfaden zu den Fähigkeiten und der Beute jedes Bosses. Er glaubt, dass das für manche Classic-Spieler eine Umstellung sein wird. Außerdem gebe es in Forever Entdeckungen, sagte er, allerdings nicht so wie in der Saison der Entdeckungen, in der die Stärke der Spieler an diese Entdeckungen gebunden war. Dazu kämen viele über die Welt verstreute Geheimnisse, deren Suche die Spieler eine Weile beschäftigen werde.
In Blizzards am 13. September veröffentlichter Zusammenfassung seines Deep-Dive-Panels zu Forever auf der BlizzCon heißt es, Ziel der Änderungen an den Gegenständen sei, das Gameplay von Classic zu bewahren und dabei den Weg durch das Spiel wieder „ungelöst“ zu machen. Keine von Blizzards Zusammenfassungen seiner Forever-Panels auf der BlizzCon erwähnt verborgene Werte oder das Dungeonkompendium. Beides stammt bisher nur aus diesem einen Interview, und in eigenen Beiträgen hat Blizzard es nicht bestätigt.
Einige Fragen bleiben offen. Greenfield sagte nicht, was „dein Server“ in Forever bedeuten soll, einem Spiel, das Blizzard als serverlos beschreibt: Jeder Spielstil funktioniert eher wie eine breite Gemeinschaft von Spielern als wie ein einzelner herkömmlicher Server. Offen ließ er auch, ob die verborgenen Werte bereits in der Beta gelten, die bis zum 21. Oktober läuft, und ob später noch ein Dungeonkompendium kommt.
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