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WoW Forever: Kriegerwut wächst in der Beta nicht mehr mit Schaden

Betatester berichten, dass Krieger pro Schlag eine feste Menge Wut erhalten, ohne Extra für kritische Treffer. Viele sind dagegen; Blizzard äußerte sich nicht.

WoW ForeverVeröffentlicht am Bisher ein einzelner Bericht, von Blizzard nicht bestätigt

Ein Krieger kauert mit zwei leuchtenden Schwertern auf einem nebligen Hügel bei Nacht, in Gold und Cyan beleuchtet

Tester in der Beta von WoW Forever, die am 17. September startete, berichten, dass Krieger keine Wut mehr abhängig vom verursachten Schaden erhalten. In Classic wuchs die Wut, die ein Krieger durch jeden automatischen Angriff bekam, mit dem Schaden dieses Treffers, sodass stärkere Treffer und kritische Treffer die Leiste schneller füllten. In der Beta bringt jeder Schlag eine feste Menge, und ein kritischer Treffer gibt genauso viel Wut wie ein normaler. Ein Klassenguide, der am 20. September anhand der Beta aktualisiert wurde, beschreibt die Änderung genauso und schreibt, dass sie stark verringert, wie viel Wut ein Krieger aufbauen kann. Tester in Blizzards Foren schreiben, dass die Menge vom Angriffstempo der Waffe abhängt: etwa 7 bis 9 Wut pro Schlag mit einer Einhandwaffe und 14 bis 17 mit den meisten Zweihandwaffen. Das sind Messungen von Spielern, nicht von Blizzard.

Bisher stammt das aus einem Bericht, eben diesem Klassenguide, und aus Beiträgen der Tester selbst. Blizzard hat die Änderung weder bestätigt noch erklärt und nicht gesagt, ob Wut zum Start am 4. November um 23:00 Uhr britischer Zeit, also um Mitternacht am 5. November in Mitteleuropa, noch so funktionieren wird. Blizzards Liste bekannter Beta-Probleme, zuletzt am 18. September aktualisiert, erwähnt Wut nicht. Am Abend des 24. September nahm Blizzard die Beta vom Netz, um das wöchentliche Update aufzuspielen, und kündigte vollständige Entwicklernotizen an. Als dieser Text entstand, waren sie noch nicht veröffentlicht; ob das Update etwas an der Wut ändert, ist also noch nicht bekannt.

Bis zum 24. September hatten Tester in Blizzards europäischen und US-Foren rund 30 Threads dazu eröffnet; der aktivste, im US-Forum, hatte über 300 Antworten. Mehrere der Kritiker akzeptieren die Idee hinter der Änderung: In Classic bedeutete bessere Ausrüstung mehr Schaden, mehr Schaden mehr Wut und mehr Wut wieder mehr Schaden, was Tester und der Klassenguide als einen Grund sehen, warum Krieger in Classic-Schlachtzügen so stark waren. Ihre Kritik betrifft kritische Treffer. Ohne die zusätzliche Wut, sagen Tester, schlägt ein Krieger zu, wartet und drückt eine Fähigkeit im immer gleichen Rhythmus, und Boundless Rage, ein neues Furor-Talent, das die Wut-Obergrenze um bis zu 30 anhebt, nützt wenig, wenn Wut nie in Schüben kommt. Andere wollen das alte System zurück und sagen, ein frischer Krieger auf Stufe 60 und einer in der besten Schlachtzugsausrüstung hätten sich früher fast wie verschiedene Klassen angefühlt. Nicht alle sind unzufrieden: Ein Tester schreibt, der Beta-Krieger fühle sich sehr nach Classic an und eine feste Menge pro Schlag sei der einzige Weg, Krieger im Zaum zu halten.

Die Beta startete mit einer Stufenobergrenze von 20, die Blizzard später in der Beta auf 30 anheben will; die Zahlen der Tester stammen also von niedrigen Stufen. Mehrere Tester haben versucht, Stufe 60 auf dem Papier durchzurechnen, und kommen zu dem Schluss, dass ein Furor-Krieger, der Blutdurst und Wirbelwind jedes Mal einsetzt, sobald sie bereit sind, kaum oder gar keine Wut für anderes übrig hätte, selbst mit Schlachtzugsbuffs wie Windzorn. Der Klassenguide schreibt, es sei noch nicht klar, ob Krieger bis Stufe 60 andere Wege bekommen, Wut zu erzeugen.

Im Jahr 2024 nannte Blizzards Josh „Aggrend“ Greenfield Wut mit Blick auf die Saison der Entdeckungen ein Problem, weil mehr Schaden mehr Wut bedeutet und mehr Wut mehr Schaden. Er sagte, wenn das Team diese Saison neu beginnen könnte, hätte es Wut wahrscheinlich zu einer festen Menge gemacht, die nicht mit Schaden oder kritischen Treffern wächst, und das Kriegerspiel stark umgebaut, um das auszugleichen. Er sprach über eine andere Version des Spiels, und Blizzard hat nicht gesagt, dass das der Grund für die Änderung in Forever ist.