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WoW Forever: Updates kommen Region für Region
Laut Senior Game Director Ion Hazzikostas wird Forever wie der Rest von WoW Region für Region gepatcht, damit Server zu ruhigen Zeiten offline gehen können.

Senior Game Director Ion Hazzikostas und Executive Producer Holly Longdale beantworteten am 13. September, dem letzten Tag der BlizzCon, Fragen der Presse. Eine Frage betraf das moderne WoW, in dem Spieler nach wie vor fordern, dass Patches alle Regionen ungefähr gleichzeitig erreichen: Kommt die für Forever entwickelte Servertechnik in jede Version des Spiels? Hazzikostas antwortete, auch Forever werde seine Updates gestaffelt bekommen, eine Region nach der anderen. Das liege nicht an fehlender Technik, sagte er, sondern sei eine Frage der Zeitzonen.
Er erklärte, für einen Patch müssten die Server mehrere Stunden vom Netz, und Blizzard wolle das zeitlich unter anderem auf die wöchentliche Zurücksetzung abstimmen und außerhalb der Stoßzeiten erledigen. Die Updates weltweit gleichzeitig aufzuspielen, sei theoretisch möglich, sagte er, doch er glaube nicht, dass die meisten Spieler in Europa begeistert wären, wenn die Server an einem Tag etwa von 17:00 bis 23:00 Uhr offline wären. Deshalb hat Blizzard schon immer eine Region nach der anderen gepatcht, und deshalb bleibt es auch in Forever dabei. Für Spieler in Europa heißt das: Die EU-Region von Forever wird zu einem eigenen Zeitpunkt aktualisiert, getrennt von den anderen Regionen. An welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das geschieht, sagte er nicht.
Außerdem sagte Hazzikostas, Blizzard werde nach Gelegenheiten suchen, Teile von Forever ins moderne WoW zu übernehmen, etwa die verbesserte Servertechnik und die bessere Beleuchtung. Auch Nachnamen könnten folgen, je nachdem, wie sie bei den Spielern in Forever ankommen, wo der Name eines Charakters aus zwei Teilen besteht. Er fügte hinzu, bei vielem davon sei es nicht damit getan, einfach einen Schalter umzulegen. Die neue Beleuchtung sei nicht nur eine Verbesserung der Engine: Umgebungskünstler hätten alle Zonen von Forever von Hand neu ausgeleuchtet, und für die Inhalte des modernen WoW wäre dieselbe Arbeit nötig. Einen Zeitplan nannte er nicht.
Auf die Frage, was sie an Forever am meisten beeindruckt habe, nannte Longdale die Beleuchtung und das Wasser, und Hazzikostas stimmte zu. Als Beispiel führte er den Dämmerwald bei Nacht an, wo Fackeln und Laternen, die Charaktere bei sich tragen, ihre Umgebung jetzt in Echtzeit erhellen. Grafik-Assets und Spielwelt seien noch dieselben wie in Classic, sagte er, doch die Atmosphäre sei massiv aufgewertet.
Mit Blick auf das moderne WoW bezeichnete Hazzikostas Squishes als notwendiges Übel. Bei einem Stat-Squish werden die großen Zahlen im Spiel auf kleinere gestutzt, etwa die Gegenstandsstufen und die Werte der Ausrüstung. Noch gebe es nichts anzukündigen, sagte er, aber Blizzard werde ganz sicher wieder einen durchführen. Wann einer fällig sei, mache Blizzard an der Ausrüstung fest: wenn die Zahlen auf Gegenständen so lang würden, dass jedes Ausrüstungsteil allmählich wie eine Tabellenkalkulation aussehe. Auf längere Sicht, wenn Charaktere in The Last Titan wieder Stufe 100 erreichen, werde Blizzard sich wahrscheinlich einen weiteren Level-Squish ansehen wollen, also eine Kürzung der Charakterstufen, wie schon bei Shadowlands.
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