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WoW Forever: Blizzard geht die Beta-Lags der EU-Tester an

Verbindungsprobleme machten die Beta anfangs für viele EU-Tester schwer spielbar. Blizzard änderte das EU-Routing, laut den meisten Berichten sank der Ping.

WoW ForeverVeröffentlicht am

Ein in Gold und Cyan angestrahlter Botenfalke fliegt schnell durch die Nacht über ein nebliges Tal voller Kiefern

In den ersten paar Tagen der Beta von WoW: Forever stießen Tester in Europa auf Routingprobleme, also auf Probleme mit dem Weg, den ihre Verbindung zu den Spielservern nimmt. Blizzards Community-Manager Kaivax schrieb, dies habe die Fähigkeit der Tester beeinträchtigt, sich zu bewegen, mit der Welt zu interagieren und in manchen Fällen verbunden zu bleiben. Tester, die ihm geantwortet haben, schildern Verbindungsabbrüche und Rubberbanding, und einige sagen, das Spiel sei unspielbar gewesen.

Am 21. September erklärte Kaivax, Blizzards Techniker hätten in den vorangegangenen 24 Stunden Änderungen entwickelt und umgesetzt, die das Routing zur Beta für die EU-Region optimieren. Blizzard geht davon aus, dass sich die Schwierigkeiten einiger Spieler gebessert haben und hoffentlich behoben sind, weil das Studio die Teile des Problems beseitigt hat, auf die es selbst Einfluss hat. Blizzard kündigt an, die Lage weiter genau zu beobachten. Außerdem heißt es im Beitrag, das Finden und Beheben von Leistungsproblemen sei ein zentraler Grund, einen öffentlichen Test wie diesen durchzuführen.

Der Ping ist die Zeit, die Daten vom Computer eines Spielers zum Spielserver und zurück brauchen, gemessen in Millisekunden (ms). Spieler, die auf den Beitrag antworten, nennen ihre eigenen Werte. Einer schreibt, sein Ping sei von 2000 ms auf rund 120 ms gefallen. Ein anderer sagt, er habe vorher 600 bis 800 ms mit Abbrüchen gehabt und danach stabile 120 ms, wobei die Verbindung gelegentlich abreiße. Andere melden jetzt 110 bis 136 ms; der Spieler mit 136 ms sagt, vor der Korrektur sei es genauso gewesen. Das sind Werte von Spielern, nicht von Blizzard. Nicht jeder Bericht ist positiv: Ein Spieler sagt, bei ihm sei die Beta vor der Korrektur mit etwa 100 ms gut gelaufen, und seit der Korrektur werde seine Verbindung alle 1 bis 2 Minuten getrennt.

Laut Blizzard können manche Spieler weiterhin Routingprobleme haben, auf die das Studio keinen Einfluss hat: ein Verbindungsproblem bei ihrem eigenen Internetanbieter, Datenverkehr, der irgendwo auf der weiteren Strecke vorübergehend einen Umweg nimmt, oder Software wie eine Firewall auf dem eigenen Computer, die die Verbindung bremst oder das Spiel blockiert. Wo die Beta-Server stehen, sagt der Beitrag nicht. Spieler im Thread schreiben, die Beta werde in Nordamerika gehostet; Blizzards Beitrag bestätigt das nicht. Auch zu den Servern für den Start sagt der Beitrag nichts.

Was das für Gold bedeutet

Diese Korrektur wirkt sich nicht direkt auf Gold aus. Blizzards Beitrag dreht sich um Verbindungen und erwähnt weder Gold noch Wirtschaft noch Preise. Der einzige Zusammenhang ist die Zeit im Spiel: Solange das Problem bestand, hatten manche EU-Tester Mühe, sich zu bewegen und in einigen Fällen online zu bleiben. Das dürfte kaum Raum zum Farmen, Herstellen oder Handeln gelassen haben. Mit einer stabileren Verbindung könnten EU-Tester mehr aus dem Rest der Beta herausholen. Zahlen, die zeigen, ob sich dadurch Angebot oder Preis von Beta-Gold verändert hat, gibt es nicht, und wir spekulieren nicht darüber.

Quelle: Blizzard forums