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WoW Forever: Blizzard schließt GDKP aus und warnt Goldkäufer
Live-Fragerunde am 17. September: Blizzard erlaubt in WoW Forever keine GDKP-Raids, in denen Beute für Gold verkauft wird, und bestraft Goldkäufer sehr hart.

Am 17. September hielt Blizzard eine Live-Fragerunde zum modernen WoW und zu WoW Forever ab; die Aufzeichnung ist auf Blizzards Website zu sehen. Im Forever-Teil stellte Kaivax vom WoW-Community-Team den Forever-Entwicklern Josh Greenfield, Nora Mills und Tim Jones die Fragen der Spieler. Kaivax sagte, viele Spieler hätten gefragt, ob GDKP in Forever erlaubt sein werde. In einem GDKP-Raid wird jeder Gegenstand, der droppt, unter den Spielern gegen Ingame-Gold versteigert, und am Ende wird das Gold in der Gruppe aufgeteilt. Greenfields kurze Antwort lautete: Nein.
Der Hauptgrund sei nicht der Echtgeldhandel, sondern die soziale Seite des Spiels, sagte Greenfield. Das erste von Blizzards Kernprinzipien für Forever sei, soziale Erlebnisse zu fördern und zu schützen, und in Regionen, in denen GDKP schon länger beliebt ist, habe es sich meist so stark verbreitet, dass es an die Stelle der traditionellen Gilde treten könne. Außerdem nannte er GDKP eine große Hürde für neue Spieler und für Spieler mit weniger Ressourcen: Neue Spieler müssten oft Gold kaufen, um an solchen Raids teilzunehmen. Zudem sei GDKP für zwielichtige Akteure ein hervorragender Weg, große Mengen Gold zu waschen, und es mache es Blizzard schwerer, Gold wieder einzuziehen, wenn das Studio gegen die Accounts von Käufern, Verkäufern oder Bots vorgeht.
Greenfield sagte, Blizzard werde die Wirtschaft von Forever sehr aktiv überwachen. Wer sagt, er brauche GDKP, um sich Verbrauchsgüter für Schlachtzüge leisten zu können, den verwies er auf die Saison der Entdeckungen: Dort gab es kein GDKP, und ihre Wirtschaft sei aus seiner Sicht für eine Version des ursprünglichen WoW hervorragend gewesen, unter anderem weil das Team laufend steuerte, wie Ressourcen ins Spiel gelangten und es wieder verließen, etwa wie leicht man an Elementarerde oder Traumblatt kam. Auch das System um die Währung „Angelaufener Real aus Undermine“ aus der Saison der Entdeckungen kommt nach Forever; Greenfield verglich es mit den Abzeichen der Gerechtigkeit, der Währung aus The Burning Crusade. In der Saison der Entdeckungen gehörten dazu Kisten mit zufälligen Ressourcen, und wenn eine Ressource knapp wurde, konnte Blizzard ihre Droprate in den Kisten erhöhen. Ob Forever dieselben Kisten bekommt, sagte er nicht.
Im letzten Teil seiner Antwort ging es um den Echtgeldhandel im Allgemeinen. Blizzard werde Goldkäufer sehr hart bestrafen, sagte Greenfield. Offen gesagt sei Blizzard mit ihnen wohl zu nachsichtig gewesen, fügte er hinzu, und manche seiner Maßnahmen seien ein wenig zu leicht zu umgehen gewesen. Er sagte, er habe einen 22 Jahre alten World-of-Warcraft-Account und es lohne sich nicht, irgendeinen Account dauerhaft zu verlieren; Spielern riet er dringend davon ab, Gold zu kaufen. Welche neuen Strafen es geben wird und ab wann sie gelten, sagte er nicht.
Weitere Antworten aus der Fragerunde: Jedes Raid-Tier bekommt sowohl einen Schlachtzug für 10 als auch einen für 20 Spieler, sagte Tim Jones, und Forever startet nicht mit flexiblen Schlachtzugsgrößen. Im ersten Tier gibt es zusätzlich Onyxias Hort für 40 Spieler, allerdings wird nicht jedes Tier einen Schlachtzug für 40 Spieler haben; laut Blizzards Roadmap werden am 9. Dezember neue Schlachtzüge freigeschaltet. Dungeons und Schlachtzüge haben nur einen Schwierigkeitsgrad, ohne heroischen Modus, und fraktionsübergreifendes Zusammenspiel gibt es nicht. Gewertetes PvP gibt es ebenfalls nicht. Stattdessen gibt es einen neuen PvP-Fortschrittspfad mit eigenen Belohnungen, auf dem du Ehre sammelst und der mit jeder Saison oder jedem Tier zurückgesetzt wird. Außerdem nutzt Forever dasselbe Addon-System wie das moderne Spiel, mit denselben Einschränkungen im Kampf wie in Midnight.
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